| Samara (39) - Erfahrungsbericht einer Künstlerin |
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Im Dezember 2007 begann ich mit meiner Reinkarnationstherapie, weil ich spürte, dass irgendetwas meinen Erfolg als Künstlerin und Illustratorin blockierte. Regelmäßig bekamen berufliche Projekte ohne mein Zutun eine Schieflage, und mich quälten bei der Arbeit Ängste, für die es im Hier und Jetzt keine Erklärung gab. Ich hatte vor meinen Rückführungen bereits verschiedenste Therapieformen (u.a. schamanische Energiearbeit, Aufstellungen, wingwave, Gesprächstherapie) ausprobiert und dabei interessante Erfahrungen gemacht und wichtige Erkenntnisse gewonnen. Aber so wirklich geholfen hatte mir nichts, und so langsam spürte ich, wie mir die Kraft ausging. Nachdem ich ein Buch von Frau Vallieres gelesen hatte, besuchte ich das Einführungsseminar und war schnell davon überzeugt, dass ich hier die notwendige Unterstützung finden würde, um die Blockaden in meinem Unterbewusstsein auf zu lösen. In den folgenden Monaten haben wir mehrere Leben durchgearbeitet. Ich habe von jeder Sitzung profitiert, und es haben sich eigentlich alle Bereiche meines Lebens sehr positiv verändert. Aber ich möchte hier (in stark verkürzter Form) nur auf die Rückführungen eingehen, die mit meinem heutigen künstlerischen Beruf in starkem Bezug standen. Das wohl wichtigste Leben war ein Leben als Mann im Zweistromland vor 5000 Jahren. Ich war ein ehrgeiziger Beamtensohn und wollte aus meinem Leben etwas ganz Besonderes machen. Das Leben, das mein Vater als Steuereintreiber führte, schien mir nicht ausreichend. Ich strebte nach Höherem. Deshalb trat ich in den Tempel ein. Dort im Tempel sollten wir in die tiefsten Geheimnisse der Welt eingeweiht werden und dazu beitragen, dass das Volk weiter bestehen könnte. In den folgenden Jahren hatte ich eine Reihe von Prüfungen zu bestehen, die sich als immer schwieriger und qualvoller herausstellen sollten - Anforderungen an die Klarheit des Geistes und an die Willensstärke im Aushalten von unglaublichen Schmerzen. Die Priester des Tempels schärften uns ein, dass der Weg zu Gott/zum Ziel nur über Schmerzen und Angst führen könnte, denn dadurch würde das Niedere in uns überwunden werden. Die Einweihungen und Prüfungen fanden in verschiedenen, spiralförmig angeordneten Kammern statt, die wir Adepten hintereinander durchliefen. Mir ging es zunehmend schlechter, und ich wollte alles nur noch hinter mich bringen, um endlich bei Gott zu sein. Seelisch völlig gebrochen und körperlich in elendem Zustand erreichte ich als einer der wenigen Zöglinge die letzte Kammer. Allerdings wartete dort nicht die versprochene Belohnung auf mich, sondern der Tod in Gestalt eines „Monsters“, das mich augenblicklich in Fetzen riss. Nach dem Tod blieb meine Seele vollkommen verwirrt und desorientiert am Ort und konnte sich lange Zeit nicht lösen. In der Nachbesprechung der Rückführung erkannte ich, dass ich mich selbst aus Hochmut und Eitelkeit in diese Situation gebracht hatte. Mir fehlte die Fähigkeit, aus einem normalen Leben mit Kreativität und Selbstliebe etwas Schönes zu machen. Ich hatte mich viel zu sehr darauf versteift, zu Gott zu kommen, alles andere schien mir nicht gut genug zu sein. Die Ängste, unter denen ich gelitten hatte, verschwanden von einem Tag zum anderen, als ich erkannte, dass es sich dabei um eine seelische Strategie handelte. Sie beinhaltete: „man muss sich fürchten, wenn man etwas erreichen will, denn anders kommt man nicht zum Ziel.“ Ein weiterer Programmsatz lautete: „ Wer sein Ziel erreicht, stirbt.“ Jetzt war es mir verständlich, dass sich der ersehnte Erfolg bisher nicht einstellen konnte. Wir fanden auch ein Leben in Ägypten in dem ich als Priester Totenbücher und Grabbeigaben anfertigte und die Käufer dabei beraten habe, welche magischen Sprüche/Bilder ihnen am besten ins Jenseits helfen würden. Je mehr die Menschen bezahlen konnten, umso sicherer war der Weg dorthin. Man überschrieb mir ganze Viehherden und Häuser, denn das irdische Leben galt lediglich als Vorstufe zum jenseitigen Leben. Aber bald schon wurde ich mit meinem Leben unzufrieden, ich hätte lieber eine noch wichtigere und machtvollere Position eingenommen. Je mehr Reichtümer ich anhäufen konnte, umso gieriger und korrupter wurde ich. Ich trieb mit meinen Forderungen viele Menschen in den Ruin. Ich sehnte mich danach, aus dem Tempel weg zu gehen, aber dazu hatte ich nicht den Mut und so stieg meine Unzufriedenheit immer mehr. Ich tröstete mich damit, dass ich mir vornahm, für mich selbst das größte Grabmal aller Zeiten zu erschaffen und so wurde ich noch geldgieriger. Schließlich übertrieb ich es so sehr dass ich für den Tempel nicht länger tragbar war. Man stellte mir eine Falle, und ich wurde dann mit Hilfe eines Fluchs ausgeschaltet, war geistig verwirrt und verstarb kurz darauf unter großen Schmerzen. Auch in diesem Leben war ich nicht in der Lage gewesen, aus der bestehenden Situation das Beste zu machen. Und den Mut für wirkliche Veränderung hatte ich nicht, da ich dann wiederum an meinen Fähigkeiten zweifelte. So saß ich unzufrieden in einem Leben und war festgefahren, obwohl das Leben eigentlich sehr gute Voraussetzungen für Glück und Wohlstand geboten hatte. Ich hätte ja z.B. auch eine faire Bezahlung für meine Arbeit verlangen können und den Menschen wirklich hilfreich im Sinne unserer religiösen Überzeugung zur Seite stehen können. Der Fluch, der bis heute auf mein Unterbewusstsein eine direkte Wirkung hatte, beinhaltete, dass ich nie wieder mit meiner Kunst zu Erfolg oder Reichtum kommen sollte. In meinem heutigen Leben habe ich nun als karmischen Ausgleich sehr oft kein Geld oder viel zu wenig Geld für meine künstlerische Arbeit bekommen, oder ich hatte schon im Vorfeld ein schlechtes Gewissen, überhaupt Geld zu verlangen. Auch sehr prägend für mein heutiges Misserfolgsprogramm war Ein Leben als Künstlerin im Orient: Ich wurde in eine vermögende und einflussreiche Familie hinein geboren und als junges Mädchen an den Königshof geschickt, um die Macht unserer Familie zu stabilisieren und für meinen Vater und meinen Onkel zu spionieren. Durch meine Schönheit und meine angeblichen künstlerischen Fähigkeiten gewann ich schnell das Herz des Königs. Er ließ mir vollkommen freie Hand in dem, was ich tat. Ich wurde für jedes Kunstwerk reich belohnt und von allen bewundert. Was die Menschen dort nicht wussten, war, dass ich jede Arbeit magisch belegte und die Bildenergien nutzte, um mich selbst zu bereichern. Oft schmierte ich einfach auch nur wertloses Zeug hin, aber die Menschen ließen sich täuschen und feierten mich. Eines Tages wurde ich nachlässig und ging davon aus, dass mir nun nichts mehr passieren könnte. Mein Betrug flog auf, die magische Aufladung meiner Kunstwerke wurde enttarnt, und ich verlor meine gesellschaftliche Stellung und wurde verbannt. Ich starb Jahre später mittellos und geistig verwirrt auf der Strasse. Als ein Schatten aus diesem Leben entwickelte sich im Heute eine überkritische Sicht auf meine eigene Kunst, und ich empfand während meiner Ausstellungen Ängste, als Hochstaplerin enttarnt zu werden. Heute bemühe ich mich sehr, mit meinen Bildern positive Gedanken und die Seele nährende Schönheit in die Welt zu tragen. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit mein „Urspiel“ zu erwähnen. Damit ist die ursprüngliche Motivation gemeint, mit der die Seele zum ersten Mal inkarniert. Bei mir fand sich ziemlich deutlich der Wunsch, es ganz besonders gut zu machen, viel besser als jeder andere und eine Welt zu erschaffen die besser und perfekter wäre als die von Gott erschaffene. Mit diesem Egoanspruch ist natürlich Stress vorprogrammiert. Ich möchte noch kurz zwei Leben streifen, die meine künstlerische Ausdruckskraft sehr geprägt haben: In einem Leben in Wien um 1860 herum lebte ich als Frau. Mein Mann hatte mich nur geheiratet um sich selbst gesellschaftliche Vorteile zu verschaffen. Ich war labil und unglücklich. Und so flüchtete ich mich früh in eine Geisteskrankheit. Ich wurde schizophren und verstarb völlig verwahrlost in einer Irrenanstalt. Aber die Wahnbilder, die ich in der Rückführung sah, waren wirklich fantastisch. Ähnliche freie, ungezügelte Figurentypen tauchten schon recht früh in meinen Zeichnungen auf und prägten heute maßgeblich meinen Stil als Künstlerin. Dann gab es noch ein Leben als zwergenwüchsiger Hofnarr in Polen (circa 1600) Ich hatte die Gabe, menschliche Schwächen auf liebenswerte Weise in sehr witzige Lieder und Sprüche zu fassen. Ich kann heute auch schwierige oder traurige Themen so darstellen, dass ich die Leute zum Lachen bringen kann und ihnen damit eine Tür zur Selbsterkenntnis öffne. Wir konzentrieren uns in den Rückführungen zwar vornehmlich auf die Problemstellungen des Heute, aber es gibt durchaus auch schöne, erfolgreiche Leben. Ich lebte ein positives Leben als Künstler in Holland. Ich wurde als Sohn eines Stilllebenmalers geboren und übernahm selbstverständlich diesen Beruf. Ich heiratete die Frau, die meine Eltern für mich ausgesucht hatten und verliebte mich leidenschaftlich in sie. Meine Familie bedeutete mir sehr viel, und ich war ein begeisterter Künstler, der sich auf Blumen und Stillleben spezialisierte. Ich starb sehr zufrieden im hohen Alter als angesehener Künstler im Kreis meiner Lieben. Das war ein für mich sehr berührendes Leben, denn alles kam wie von selbst zu mir. Ich musste um nichts kämpfen und war vollkommen zufrieden mit dem Platz auf den das Schicksal mich gestellt hatte. Positives Leben als Äbtissin in Deutschland (circa 1800): ich wurde in eine sehr arme, kinderreiche Familie hineingeboren, meine Mutter starb früh und es gab keine Möglichkeit für mich einen Beruf zu erlernen. Da ich für mich keine andere Chance sah trat ich als junges Mädchen ins Kloster ein. Mein Alltag bestand aus harter Arbeit in Küche und Garten und vielen, vielen Gebeten. Ich hatte trotz der äußeren Umstände, die ich mir freiwillig nicht gewählt hätte, eine sehr positive Einstellung und sehr viel Lebensfreude. Und so konnte ich ohne Groll annehmen, was das Leben mir bot und machte einfach das Beste daraus. Es war eine ganz erstaunliche Erfahrung für mich, dass ich das Leben dort trotz der Einschränkungen in vollen Zügen genossen habe. Mit circa 45 Jahren wurde ich Äbtissin und leitete das Kloster und das angegliederte Waisenhaus mit großem wirtschaftlichen Geschick und tiefer Zufriedenheit, und ich wurde von den Nonnen und den Kindern sehr geliebt. Als ich circa 70 Jahre alt war fühlte ich, dass mein Ende kam und ich empfand Wehmut, wie wenn ein rauschendes Fest zu Ende geht. Dann regelte ich alle Angelegenheiten und bestimmte meine Nachfolgerin und starb in Anwesenheit meiner beiden engsten Vertrauten. Das Erlebnis dieses Todes war wundervoll, denn es war so als ob ich mich in Licht auflösen würde. Auswirkungen der Rückführungen: In den letzten drei Jahren hat sich mein berufliches Leben ziemlich rasant verändert. Ganz von selbst werden mir tolle Ausstellungen, Aufträge und Auslandsstipendien angeboten, von denen ich früher nicht mal zu träumen wagte. Plötzlich scheine ich ständig zum rechten Zeitpunkt am rechten Ort zu sein. Und interessanterweise hat sich nach jeder Rückführung meine künstlerische Ausdrucksfähigkeit extrem verbessert. Ich lerne immer mehr, dem Leben zu vertrauen. Manchmal habe ich noch kleine Rückfälle. Zeiten, in denen ich plötzlich extremen Leistungsdruck entwickle, unzufrieden mit dem bisher Erreichten werde und anfange, mich innerlich zu verkrampfen. Aber inzwischen merke ich es rechtzeitig genug, weil dann plötzlich nichts mehr klappt - als ob meine Seele sofort wieder die Notbremse ziehen würde. Für mich ist die Kunst seelischer Ausdruck und ein sehr interessantes Lernfeld. Natürlich kann ich mir auch wunderbar angucken, dass andere Künstler noch viel erfolgreicher sind und noch viel besser verdienen - und das sogar in meinem unmittelbaren Umfeld. Aber es gelingt mir zunehmend besser, wirklich wohlwollend und neidlos damit umzugehen. Ich erkenne zunehmend, was für eine enorme Belastung es bisher war, unbedingt etwas Besonderes sein zu müssen. Es lebt sich so viel leichter, glücklicher und stressfreier ohne diesen Egoanspruch. Und meine Kunst bleibt mir in allen Lebenslagen, egal was andere davon halten. Und sie erfüllt mich mit großer Freunde und Dankbarkeit. Alles in allem bin ich wesentlicher selbstbewusster geworden und empfinde sehr viel mehr Lebensfreude und Zufriedenheit. Das Beste aber ist, ich habe WIRKLICH verstanden, wie wir Menschen unsere Realitäten selbst erschaffen und wie unendlich machtvoll der menschliche Geist ist. |
