| Roland Sch. (40), selbständiger Unternehmer - Erfahrungsbericht |
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In meinem Leben gab es vor allem eine Autoritäts-Problematik - auf der einen Seite trauten manche wichtigen Personen mir zuwenig zu, und ich ließ mich von stark auftretenden Personen „unterbuttern“, und auf der anderen Seite empfand ich selbst eine starke Angst vor Ablehnung meiner Leistungen und meiner Person, weshalb ich auch keine Bewerbungen oder Angebote schreiben konnte. Kraftvolle Persönlichkeiten machten mich unsicher, und ich machte mich klein, stellte mein Licht unter den Scheffel. Im beruflichen wie im privaten Bereich führte das zu Mehrarbeit, ausgenutzt werden, und oft bemerkte ich überhaupt nicht, wie ich mich für andere aufopferte und meine eigenen Bedürfnisse vollkommen überging. In der Geburtsrückführung erlebte ich eine ängstliche Mutter und einen abwesenden Vater. Die Gedanken der Mutter kreisten um eine mögliche Behinderung des Babies, dass ich mangelhaft sein könnte, und dies erschwerte den Geburtsvorgang. Ich hatte starken Druck am Kopf und das Gefühl, dass es nicht gut ausgehen kann. Auswirkung der Geburt auf mein Leben: immer wenn ich mich in schwierigen Situationen befand, hatte ich diesen Druck am Kopf und hatte keine Hoffnung auf ein gutes Ende des Geschehens. Es kam immer auch in der Schule und in Lernsituationen vor. Dadurch war ein effektives Lernen nicht möglich. Wenn ich mal verliebt war, konnte ich nicht den ersten Schritt tun. Und bei der Organisation von Aufträgen musste ich immer bis zum letzten Moment warten, weil wegen des Drucks im Kopf nichts ging. Seit der Geburtsrückführung ist dieser Druck und das Zögern fast weg, bzw. kommt nur selten und abgeschwächt vor. Ringen um Anerkennung: In verschiedenen Leben habe ich versucht, Macht zu erringen und bin gescheitert. bzw. zu Tode gekommen. Meist in einer Situation, in der ich mich vollkommen sicher glaubte. Da ich aber der mit einer Machtposition verbundenen Weisheit und Verantwortung nicht im Geringsten gewachsen war, kam ich zu Tode, ohne zu wissen warum, denn ich fühlte mich immer sicher und stark. Ich denke, dass ich bis heute manchmal etwas Besseres sein will und aus der Angst heraus, nicht zu genügen, permanente Bestätigung für meine Leistungen brauche. Ich habe mir heute eine Arbeit geschaffen, die fast täglich von der Bestätigung anderer lebt. Aber ich brauche diese Bestätigung auch in anderen Lebensbereichen und habe immer versucht, diese Bestätigungsdroge zu bekommen. Mein Überlebensprogramm: nur wenn es dir gelingt, das besser zu machen und dich zu beweisen, dich nützlich zu machen, kannst du überleben. So entstand die Formel: Beachtung = Überleben, Nicht-Beachtung = Tod. Dies war besonders deutlich in einer Rückführung, als ich in einer belagerten Stadt auf einer Burg lebte, man musste dazu gehören, sonst überlebte man nicht. Draußen herrschten extreme Verhältnisse: unmenschliche Hitze oder Überschwemmungen - nur in der Gruppe konnte man überleben. In einem anderen Leben hatte ich als afrikanischer Stammesfürst auf brutale Weise einen Stamm regiert, ich war gnadenlos und kaltblütig. Ich geriet dann am Ende selbst in Sklaverei eines anderen Volkes, die es verstanden, sich imposant in Szene zu setzen und mich manpulierten. In einem anderen Leben in einer nicht verkörperten energetischen Lebensform lag der Ursprung für mein Verhalten und des Ringens nach Anerkennung. Um in der Entwicklung ganz hoch zu steigen und übersinnliche Kräfte zu entwickeln, wurde mir eine vermeintliche mentale Aufgabe gestellt, die ich zwar lösen konnte, aber um diese Lösung ging es gar nicht. Was wirklich überprüft wurde, war das Verhalten, das mit dem Erreichen der Lösung einherging. Gewünscht wurde altruistisches Verhalten der Gemeinschaft gegenüber - nicht das Verhalten, welches ich mir angeeignet hatte: Egoismus und Stolz und sich über die Anderen stellen, die die Aufgabe nicht lösen konnten. Ich glaubte, bereits perfekt zu sein. Zur Korrektur und zur Erkenntnisgewinnung wurde ich zur Erde geschickt: hier besteht ein ganz langer mühsamer Weg der Weiterentwicklung, da man als Mensch sich immer wieder (oft erfolglos) den gleichen Aufgaben stellen muss und die Versuchungen durch das Ego groß sind, sich immer wieder über andere zu erheben. Ich dachte, ich muss immer der Beste sein und alles perfekt machen. Das Spiel geht solange, bis man die Wirkungsweise des Ego durchschaut hat und ein reifer, gleichwertiger, respektvoll denkender Mensch geworden ist. Da das Ziel in diesem früheren Leben so hochgesteckt war, und ich so tief gefallen war, konnte ich in dem heutigen Leben aus Angst, wieder zu versagen oder herabgesetzt zu werden, kein Risiko mehr eingehen. Ich vermied jedes Risiko der Ablehnung auf geschickte Weise: Ich hatte mich noch nie um einen Kunden bemüht und mir auch nie eine Festanstellung gesucht. Ich habe immer gewartet, bis die anderen auf mich zugekommen sind. Mein Trick war es, mit etwas, das andere (die mir ungefährlich erscheinen) nicht können, auf mich aufmerksam zu machen, um dann von ihnen um eine Leistung gebeten zu werden, die ich auf jeden Fall erfüllen kann und die somit ausreichend Bestätigung abwirft. Bei Persönlichkeiten, die mir machtvoller erscheinen als ich selber, machte ich heute gerne technische Handlangerdienste, um zur Bestätigung zu kommen, da ich mir dort nicht zutraue, meine professionellen Dienste nicht anzubieten. Nach Betrachten dieses früheren Lebens habe ich dieses gleiche Verhalten in allen heutigen Schlüsselsituation wieder gefunden. Ich habe mich oft angestrengt, habe viel für andere gemacht, aber von dem Ertrag bzw. dem Geld, das ich auf diese Weise gut verdienen konnte, ist mir nie etwas geblieben. Ich versuche, meine durch die Rückführungen gewonnenen Erkenntnisse erfolgreich in mein Leben zu integrieren. Mein Ego erliegt immer noch hin und wieder der Versuchung durch Bestätigungssucht. Es kommt auch vor, dass ich mich doch noch über andere stelle oder den stärkeren Menschen ausweiche. Aber erst wenn der Mechanismus ganz transparent wird, kann er überwunden werden. Somit kann es nur besser werden! Was man sich über viele Leben angeeignet hat, braucht auch Zeit, durch geeignetere Verhaltensweisen ersetzt zu werden! Aber ich bin nicht mehr Wirkung, sondern werde mehr und mehr Ursache in meinem Leben! |
